Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten können die Vereine ihre Arbeit zunächst fortsetzen. Ab dem 18.12.1933 nahm der Mieterverein Bonn die der Naziideologie entsprechende Einheitssatzung
für Vereine an und passte sich der herrschenden Ideologie an, z. B. was die Diskriminierung gegenüber den Juden auf dem Wohnungsmarkt betraf.
In Bonn: Generalversammlung des Mietervereins für eine zeitgemäße Satzung.
In Siegburg erfolgt nach dem zweiten Weltkrieg der Wiederaufbau des Mietervereins insbesondere durch Frau Gertrud Reuter (Büroräume zunächst in der Annostr. 12, später in der Kaiserstr. 119).
In Bonn ist die Zahl der Mitglieder bereits auf 1000 angewachsen. Proteste gegen den Lücke-Plan werden formuliert. Abschaffung der Mieterschutzgesetzgebung.
Der Deutsche Mietertag findet in Bad Godesberg statt. Die Schaffung eines sozialen Dauermietrechtes wird gefordert.