Chronik

29.11.2009

1988

In Siegburg zieht die Geschäftsstelle des Mietervereins von der Frankfurter Str. 58 in neue Büroräume im Siegburger Haus des Handwerks (Bahnhofstr. 27). Protestaktion zur Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes.

29.11.2009

1989

Franz-Josef Windisch wird am 1. Mai Geschäftsführer der Siegburger Geschäftsstelle. In den folgenden Jahren ist auch im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ein starker Anstieg der Mitgliederzahlen festzustellen. Weiterhin setzt sich der Mieterverein verstärkt für die Erstellung von Mietspiegeln in den Städten St. Augustin, Siegburg und Troisdorf ein.

29.11.2009

1990

Hilfe bei der Gründung eines Mietervereins in Potsdam, der Partnerschaftsstadt Bonns, und der Errichtung eines Landesverbandes Brandenburger Mieter. Wolfgang Herrmann wird im Mai Vorsitzender des Mietervereins.

29.11.2009

1992

Protestkundgebung der Brandenburger Mieter in Bonn 1992 Hilfe bei der Durchführung einer Großdemonstration in Bonn mit ca. 2500 Mietern und Nutzern aus den neuen Bundesländern. Am 1. Juli wird die neuen Geschäftsstelle in Siegburg, Kaiser-Wilhelm-Platz 9 (Nähe Kreishaus) bezogen.

29.11.2009

1993

In Bonn wird der erste gemeinsame Mietspiegel auf einer repräsentativen Basis erstellt (vom Mieterverein bereits in den 70er Jahren gefordert). Es folgen erfolgreiche gerichtliche Auseinandersetzungen über hohe Mietpreisforderungen in der St. Augustiner Ankerstraße. Die Wohnungsnot betroffener Menschen nimmt zu. Zahlreiche Mietwucherverfahren werden vom Mieterverein angeregt, z. B. wegen Tagesmieten von 25 DM pro Nacht und Person in normalen Wohnungen (in Bonn bei ca. 822 Fällen). Der Mieterverein beteiligt sich an einer bundesweiten Aktion gegen Wohnungsnot – z. B. durch öffentliche Übernachtung auf dem Bonner Münsterplatz (Nacht der Wohnungslosen). Preiswerte Wohnungen werden abgerissen (z. B. durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft VEBOWAG).  Der Mieterbund initiiert eine Kampagne gegen überteuerte Nutzungsentgelte bei Notunterkünften in Meckenheim. Sie sollen von 6,00 DM pro Quadratmeter auf 17,31 DM pro Quadratmeter steigen. Über diesen Vorfall wird mehrfach im Fernsehen berichtet. Im Oktober startet eine gemeinsame Kampagne mit dem Haus- und Grundeigentümerverein gegen die Entwicklung der kommunalen Gebühren.


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