Maklerprovision

Höchstens zwei Monatsmieten

Höchstens zwei Monatsmieten ohne Vorauszahlungen für Heizung und Betriebskosten, aber mit Mehrwertsteuer, darf ein Makler für die erfolgreiche Vermittlung einer Mietwohnung verlangen. Voraussetzung ist, dass der wohnungssuchende Mieter und der Vermittler einen Maklervertrag schließen, in dem die Maklertätigkeit und die Provisionshöhe festgelegt werden. Der Vertrag kann auch mündlich geschlossen werden. Im Streitfall muss der Makler den Inhalt der Vereinbarung beweisen.

Weiterhin gilt: Anspruch auf Provision hat der Makler nur, wenn seine Arbeit auch erfolgreich gewesen ist. Ein Mieter muss nur zahlen, wenn er die vermittelte oder nachgewiesene Wohnung auch tatsächlich angemietet hat.

Keinen Anspruch auf Provision hat ein Makler nach den Bestimmungen des Wohnungsvermittlungsgesetzes, wenn er gleichzeitig Eigentümer, Vermieter, Verwalter oder Mieter der vermittelten Wohnung ist.

Mieter, die zu Unrecht Maklerprovision oder eine überhöhte Provision gezahlt haben, können ihr Geld innerhalb von drei Jahren zurückfordern. Erst dann ist der Rückforderungsanspruch verjährt.





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