Wenn eine Mieterhöhung verlangt wird

Die wohl häufigste Form der Mieterhöhung ist eine Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Die Erhöhungserklärung des Vermieters wird nach dem Gesetz aber nicht automatisch wirksam. Voraussetzung ist immer die Zustimmung des Mieters.

Dem Mieter steht nach Erhalt der Mieterhöhung die gesetzlich festgelegte Überlegungsfrist zu, um ggfls. mit Hilfe des Mieterbunds und anhand des Mietspiegels abzuklären, ob die Vermieterforderung nach mehr Miete zulässig und begründet ist. Erhält der Mieter das Mieterhöhungsschreiben beispielsweise im September, ist bis Ende November Zeit, die Mieterhöhung auf Herz und Nieren zu überprüfen. Ab 1. Dezember müsste, wenn alles in Ordnung ist, mehr Miete gezahlt werden.

Andere Formen der Mieterhöhung gelten nach einer Modernisierung, wozu das Gesetz auch enegiesparende Maßnahmen zählt oder bei öffentlich-geförderten Wohnungen. Auch bei Vereinbarung einer Staffel- oder Indexmiete im Mietvertrag sind besondere Vorschriften zu beachten.

Im Zweifelsfall hilft der Mieterbund auch bei der Klärung dieser mietvertraglichen und gesetzlichen Regelungen.


siehe auch: DMB - Stichworte zum Mietrecht

 

Mietspiegel in der Region bestehen für die Städte Bonn, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf;

siehe dazu:

 Mietspiegel in der Region

 Mietspiegel Bonn - die ortsübliche Miete online berechnen




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